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Altersrente und zusätzliche Vorsorgemaßnahmen

Nach einem Urteil des Sozialgerichts Mainz sind Einnahmen aus dem Betrieb einer Solaranlage auf eine Altersrente (vor Erreichen der Regelaltersgrenze) anzurechnen. Der Rentner hatte als Betreiber einer Solaranlage eine unternehmerische Stellung inne, die ihm Einkünfte vermittelte. Der Anspruch wurde auf 2/3 der Vollrente gekürzt, nachdem das Sozialgericht die Einnahmen aus dem Betrieb der Solaranlage als Arbeitseinkommen betrachtete.

Die politische Diskussion über den Erfolg der „Riesterrente“ und auch der „Rürup-Rente“ hat – nicht zuletzt wegen vorwahlkampflicher Zeiten – nahezu gleichzeitig begonnen.

Die F.A.Z. berichtet, dass infolge der Rentenerhöhung zum 1. Juli 2016 etwa 160.000 Rentner zusätzlich einkommensteuerpflichtig werden. Die Quote einkommensteuerpflichtiger Rentner wird nach dem Alterseinkünftegesetz aus 2004 weiter steigen. Bis 2025 werden 100% der Einkünfte aus gesetzlicher Rentenversorgung für dann in den Ruhestand eintretende Steuerpflichtige einkommensteuerpflichtig sein.

Angesichts der aktuellen Schwäche klassischer privater Vorsorgemaßnahmen – Lebens- und Rentenversicherungen leiden unter dem niedrigen Zinsniveau – wird die Situation zunehmend prekär. Einem infolge der demografischen Entwicklung zwingend sinkenden Rentenniveau steht eine höhere Besteuerung und eine schwächelnde Entwicklung der klassischen Vorsorgeprodukte gegenüber.

In dieser Situation erhält betriebliche Altersversorgung für Arbeitnehmer eine zunehmende Bedeutung. Im viel zitierten und häufig bereits offenen „war for talents“ wird das Angebot einer betrieblichen Altersversorgung auch für Arbeitgeber ein entscheidender Erfolgsfaktor.

Für alle Fragen rund um die betriebliche Altersversorgung – ob aus der Sicht des Arbeitgebers oder aus der Sicht des Arbeitnehmers - sind wir Ihr Ansprechpartner.

Eingestellt am: 18.05.2016