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Brexit – EU Institutionen in Großbritannien

Bei allen Brexit Szenarien mit Ausnahme des Exits vom Brexit ist damit zu rechnen, dass die EU Institutionen oder EU Aktivitäten, die in Großbritannien (im folgenden auch „GB“) angesiedelt sind, in die dann kleinere EU verlegt werden. Hier sollten Unternehmen und Unternehmer, deren Geschäft durch einen Wegzug beeinflusst werden kann, überlegen, welche Maßnahmen sie wann treffen sollten.

Derzeit ist der Euro-Handel, obwohl Großbritannien kein Mitglied des Euroraumes ist, in London angesiedelt. Bestrebungen der Euroländer dies zu ändern, hat GB naturgemäß bekämpft, weil es ein wichtiges Merkmal des Finanzplatzes London ist. Letztlich wurde hierzu der EUGH angerufen, der im Sinne von GB entschieden hat. Der Eurohandel blieb in London. Nach einem Austritt von GB aus der EU dürfte sich dies ändern. Die hieraus resultierenden Entwicklungen sollten alle Unternehmen, die durch den Eurohandel in London beeinflusst sind, aufmerksam beobachten.

Dies gilt gleichermaßen für die EMA (European Medicine agency) und die EBA (European Banking authority). Beide sind in Großbritannien ansässig. Bei der EBA handelt es sich um die Europäische Bankenaufsichtsbehörde und bei der EMA um die Europäische Aufsichtsbehörde für Pharmazeutische Produkte und medizinische Heilmittel, die der Zulassung bedürfen. Auch hier ist den Unternehmen, die für ihr Geschäftsmodell die räumliche Nähe bzw. eine gute Arbeitsbeziehung zu diesen Behörden benötigen zu raten, die zukünftige Entwicklung im Falle des Ausscheidens von GB aus der EU aufmerksam zu verfolgen.

Weiterhin war angedacht die europäische Patentrichtlinie in naher Zukunft zu verabschieden und die europäische Patentbehörde in GB anzusiedeln. Die weitere Entwicklung in dieser Hinsicht ist von Unternehmen, für die dies wichtig ist aufmerksam zu verfolgen.

Im Übrigen verweisen wir auf die weiteren Beiträge zu dem Thema Brexit auf unserer Website

Brexit---und-was-heisst-dies-jetzt

 

Eingestellt am: 02.11.2016