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Die (atypische) Kommanditgesellschaft auf Aktien - eine hochinteressante Alternative für größere mittelständische Unternehmen

Die KGaA, besonders in ihrer atypischen Form, verbindet nahezu optimal die Vorteile einer Kapitalgesellschaft mit denen einer Personengesellschaft:

  • Die atypische KGaA in Form einer AG / GmbH & Co. KGaA ist haftungsbeschränkt.
  • Die KGaA erlaubt den persönlich haftenden Gesellschaftern einen beherrschenden Einfluss, unabhängig vom Kapitalanteil.
  • Der offengelegte Jahresabschluss, insbesondere das Jahresergebnis ist aufgrund spezieller Vorschriften für Außenstehende nicht ersichtlich bzw. schwer nachvollziehbar.
  • Die Anteilseigner des persönlich haftenden Gesellschafters können eine sehr günstige Besteuerung auf Gesellschafterebene, erreichen in Deutschland.
  • Unterschiedliche Einflussmöglichkeiten für persönlich haftende Gesellschafter und Kommanditaktionäre (bei gleicher Vermögens- und Gewinnbeteiligung).
  • Die Arbeitnehmermitbestimmung ist im Vergleich zu anderen Rechtsformen sehr eingeschränkt

WIRA-Partner haben umfangreiche und umfassende Erfahrung mit dieser Rechtsform. Aufgrund der Komplexität des Themas empfehlen wir Ihnen bei näherem Interesse ein Gespräch mit unseren WIRA-Ansprechpartnern.

Die KGaA ist eine Sonderform der Aktiengesellschaft. Sie hat drei gesetzlich vorgeschriebene Organe:

  • die persönlich haftenden Gesellschafter (= Komplementäre) sind Geschäftsführer,
  • die Hauptversammlung und
  • den Aufsichtsrat.

Die Kompetenzen der Organe weichen zum Teil erheblich von denen der AG ab, so fehlt dem AR die Personalkompetenz zur Bestellung der Geschäftsführung, die persönlich haftenden Gesellschafter haben die Geschäftsführung inne solange sie Komplementäre sind, etc.

Die KGaA verbindet Elemente des Rechts einer Personen- mit denen einer Kapitalgesellschaft, insbesondere bei der Gestaltung der Satzung, die in hohem Maße auf die Wünsche und Bedürfnisse der Gesellschafter zugeschnitten werden kann.

Die Komplementäre und Kommanditaktionäre bilden die Gesellschafter der KGaA. Nimmt eine Kapitalgesellschaft die Stelle als Komplementär ein, so entsteht eine haftungsbeschränkte (atypische) GmbH & Co. KGaA, wie nachfolgend dargestellt:

Eingestellt am: 11.02.2014