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Tax-Compliance-Management-System (Tax-CMS)

Mit Schreiben vom 23. Mai 2016 thematisiert das Bundesministerium für Finanzen (BMF) u.a. die Abgrenzung von Berichtigungs- und Selbstanzeigen im Kontext eines Tax-Compliance-Management-Systems (Tax-CMS) und stellt klar: Unternehmen und die für diese verantwortlich handelnden Personen wie Geschäftsführer werden im Fall unrichtiger oder unvollständiger steuerlicher Erklärungen besser gestellt, wenn im Unternehmen ein Tax-CMS eingerichtet ist. Unberührt hiervon bleibt jedoch die Prüfung des jeweiligen Einzelfalls.

Nicht jede objektiv unrichtige oder unvollständige steuerliche Erklärung legt den Verdacht einer Steuerstraftat oder Steuerordnungswidrigkeit nahe. Ein Anfangsverdacht muss seitens der Finanzverwaltung sorgfältig geprüft werden. Sofern Unternehmen ein Tax-CMS eingerichtet haben, das der Erfüllung steuerlicher Pflichten dient, kann dies von den Behörden als Indiz gegen das Vorliegen vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Handelns gewertet werden und einen Anfangsverdacht entkräften.

Eine gesetzliche Verpflichtung zur Einführung eines Tax-CMS besteht nicht, allerdings hat das BMF nunmehr verwaltungsseitig den Grundstein hierfür gelegt. Konkrete Vorgaben für dessen Ausgestaltung sind nicht vorgegeben, so dass diese an der zu erwartenden und zumutbaren Organisationssorgfalt in Abhängigkeit der Größe eines Unternehmens ausgerichtet werden kann.

Wir unterstützen Sie gerne bei der Implementierung eines TAX-CMS.

Dr. Horst Schaffer
Wirtschaftsprüfer / Steuerberater

Schaffer & Partner GdbR

 

 

Eingestellt am: 20.10.2016