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Gut ein Jahr vor der nächsten Bundestagswahl hat nun die Debatte über Steuersenkungen begonnen. Nachdem im Juli 2016 die CSU angekündigt hatte, kleinere und mittlere Einkommen vom Jahr 2019 an um mehr als 10 Mrd. € jährlich entlasten zu wollen, hat im August die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT) nachgelegt und für die kommende Legislaturperiode Steuerentlastungen in Höhe von mehr als 30 Mio. € gefordert.

In einer dreistufigen Steuerreform möchte die MIT den Werbungskosten-Pauschbetrag von derzeit 1.000 € auf 2.000 € verdoppeln, den Steuersatz für mittlere Einkommen absenken sowie den Kinderfreibetrag auf die Höhe des Grundfreibetrags für Erwachsene anheben. Insgesamt sollen rund ein Drittel der erwarteten Steuermehreinnahmen für Entlastungen der Steuerzahler verwendet werden.

Die SPD und die Opposition lehnen den Vorschlag der MIT unter Hinweis auf die fehlende Gegenfinanzierung sowie die ungerechte Verteilung der Steuerentlastung ab.

Wie schon bei der Reform der Erbschaftsteuer, ist sich die Politik in der Steuergesetzgebung uneins. Sicher ist hingegen, dass die Komplexität des Steuerrechts nicht abnehmen wird. Unser Unternehmen wird Ihnen auch weiterhin dabei helfen, im Steuerdschungel den Überblick nicht zu verlieren.

Eingestellt am: 24.08.2016